08.04.2016 / Premiere im Amalthea Theater mit  “Himmel Hölle Teufeleien”:

“Radau und Düring bieten wundervolle Hommage an Fritz Grünbaum

Starke Leistung im Amalthea-Theater

(Ann Britta Dohle NW Paderborn)

“Himmel- Hölle-Teufeleien”, da hat sich das “Kabarett Radau” sehr geschickt den Fritz Grünbaum (1880-1941) “einverleibt”, und ließ diesen Tausendsassa in Sachen Kabarett, Schlagertexter, Chansonier und Conférencier am Freitag im Amalthea-Theater Revue spazieren. Dabei saß – wie immer – der “Lange” (Bernd Düring) am Piano, während “der Kleine” (Radau in Person Grünbaum) mit aberwitzigen Wortspielereien, Gedichten und schwärmerischen Liedern den Flair der 20er und 30er Jahre auferstehen ließ…..”

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“Hasenpfeffer”

Hasenpfeffer

http://salzburger-stier-paderborn.de/speaker/hasenpfeffer/

Hinter dem Salzburger Stier stehen die öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in Südtirol, die sich zu einer Radiovereinigung zusammengeschlossen haben. Der Salzburger Stier ist der renommierteste Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum. 1982 wurde er zum ersten Mal vergeben. Während 15 Jahren wurde der «Stier» in Salzburg verliehen, dann ging er auf Reisen, und zwar zu den Hörerinnen und Hörern der am Preisverfahren beteiligten Sendestationen. Der Salzburger Stier ist mit je 6000 Euro dotiert. Der nächste «Stier» wird am 20. / 21. Mai 2016 in der Paderhalle in Paderborn (D) vergeben.

KaZett und Kabarett:Widerworte in brauner Zeit“ imAlten Kaufhaus in Landau

am 13.11.2015 in Landau. Kritik “DIE RHEINPFALZ” von Redakteurin Heike Klein

Kritik Landau 2015

06.11.2015: Kabarett Radau in der Elisabeth-Selbert-Schule (Hameln) mit “KaZett und Kabarett” im Rahmen des Schulprojektes “Deine Anne!”.

Deine Anne

Lebensgefährlich spitzfindig

„KaZett und Kabarett“ – ein politisch-kultureller Abend über den Wert der Freiheit

Hameln. Dass die für uns selbstverständliche Freiheit, sagen zu dürfen, was man will, selbst in europäischen Staaten mitunter alles andere als selbstverständlich ist, beunruhigt. Für den Paderborner Kabarettisten Eckhard Radau und seinen musikalischen Begl …

19.09.2015 in Borchen mit Erwin Grosche:

Kabarett Radau in Borchen

Kabarett Radau am 15.05.2015 in der Parkbuchandlung in Bad Godesberg:

http://www.general-anzeiger-bonn.de

Kritik als pdf

Dein-ist-mein-ganzes-Herz

Jubiläumsprogramm zum Dreißigjährigen “Das Beste ist das Schönste” am 27.02. 2015 und am 28.02.2015 in der Kulturwerkstatt:

Roland-bauer-zum-Dreißigjähwv-08-01-2015Volksblatt-02.03.2015

1) Karikatur: Roland Bauer 2015

2) NW vom 01.03.2015 Ulla Meyer (Text) / Reinhard Rohlf (Fotos)

3) Westfälisches Volksblatt vom 02.03.2015 (Manfred Stienecke)

Kabarett Radau mit “Kazett und Kabarett” im Anno Gymnasium Siegburg:

Radau im Anno Gymnasium SiegburgZeitreise mit Komik und Tragik

Plakat Kabarett Radau / Februar – Ausgabe dasHeft / Westfälisches Volksblatt 19.02.2015:

Plakat-das-Best2interview-das-HeftNW 26-02-2015

1)Kabarett Radau am 30.01.2015 im Kulturforum Geseke
2)Kritik von Ursula Meyer, Neue Westfälische vom 12.01.2015

Kabarett Radau in GesekeKritik Ulla Meyer

Kabarett Radau live am 10.01.2015 im Amalthea Theater:
Weitere Videos

hier

Interview Ebba Hagenberg-Miliu mit Kabarett Radau. Erschienen am Do., 13.11.2014 im Generalanzeiger Bonn:

Kabarett-Radau-Gneralanzeig

So., 31.08.2014, Westfälische Nachrichten, Münster:

Kabarettabend erinnert an Künstler im Widerstand „Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen“

Eckhard Radau und Bernd Düring (r.) bei ihrem Kabarett-Abend in der Rüstkammer des Rathauses.

mehr unter: “KaZett und Kabarett”

22.11.2013, Amalthea: Kritik NW/Kritik WV

Radau-Löhner-Beda,-NW  Radau-Löhner-Beda, WV2

 


 

Eckhard Radau: Das Licht geht an und da steht ein kleiner, leicht untersetzter Mann auf der Bühne oder schleicht sich durchs Publikum, mit Halbglatze und Kurzhaarfrisur, und fängt gleich an zu meckern. Aber eh der noch bei einer Publikumsbeschimpfung landet, ist er schon unmerklich in seinem Terrain, dem der Wortakkrobatik; und was sich zunächst als Nonsens erweist, ist plötzlich schon politisch.

Bernd Düring: Gerade wenn der Kleine da oben in Fahrt kommt, erscheint sein Gegenbild: schmal und vor allem lang, setzt sich ans Klavier, unter das er manchmal mit den Beinen gar nicht passt, und brilliert, was die Tasten herhalten. Hier sitzt kein Liedbegleiter, sondern ein waschechter Jazzmusiker. Und was jetzt kommt, ist keine bloße Untermalung zu einem Kabarettsong, den der Kleine schmettert, sondern eine eigenständige – oft kontrapunktisch angelegte – musikalische Interpretation des Textes

Seit 1984 arbeiten Bernd Düring und Eckhard Radau als Kabarett-Duo zusammen. In dieser Zeit entstanden die Programme “Das Lächeln der Mona Lisa”, “Gesang zwischen den Stühlen”, “Vereinigt sein & rechts & Freizeit”, “Keine Sorge Volksentsorgung”, “Dem Volk auf’s Maul”, “Etwas schief in’s Leben gebaut”, “Schall & Rauch und Wilde Bühne” und “Paderborner Spitzen”.

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Unsere kleine Kabarettgeschichte
 

Im Jahr 1983, vor dem legendären Eiscafe Favretti, wurden Bernd Düring und Eckhard Radau von Erwin Grosche einander vorgestellt. Erwin spielte damals unter anderem mit Bernd eine neue Langspielplatte ein und Eckhard wollte neben seiner Band ein wenig im Chansongeschäft schnuppern. So traf man sich dann im Herbst selbigen Jahres und arbeitete Eckhards alte Vertonungen zu Gedichten Kurt Tucholskys um und übte neue Titel ein. Am 2. April 1984, dem Datum, an dem der Roman „1984“ von George Orwell beginnt, fand die Premiere des Tucholsky Programmstucho2 „Das Lächeln der Mona Lisa” im damaligen Paderborner „Treibhaus” statt. Der Erfolg machte neugierig auf weitere Auftritte und andere Vertonungen. Im Sommer 1984 begann das Duo die Arbeit am Erich-Kästner-Programm „Gesang zwischen den Stühlen”, das1985 in den Westfälischen Kammerspielen uraufgeführt wurde. Zu diesem Zeitpunkt probte ein gewisser Rüdiger Hoffmann ein neues Bühnenprogramm und nahm bei Bernd Düring Klavierunterricht. Eckhard Radau wurde in diesem Jahr für das Brecht-Stück „Der Kaukasische Kreidekreis” engagiert. Der erste Künstlerball in der PaderHalle verzeichnete als Teilnehmer unter anderem: Bernd Düring, Eckhard Radau und Helge Schneider, dessen Frisur damals noch etwas kürzer war, der aber schon per Bobbycar und Kindertrompete lautstark auf sich aufmerksam machte.

  In den folgenden Jahren war das Duo „Laut & Leise”, wie sich Radau und Düring nannten, mit den beiden literarischen Programmen kreuz und quer in Deutschland unterwegs. 1988 erfolgte eine erste Revue zur Kabarettgeschichte: “Dem Volk aufs Maul – vom Kaiserreich zum Wirtschaftswunder”. Die Wende im Herbst 1989 war auch die Wende hin zum politischen Kabarett, zum ersten Mal mit eigenen Texten. „Die Deutschen, vereinigt sein und rechts und Freizeit” lautete der provozierende Titel, gefolgt von dem 1990 entwickelten Programm „Keine Sorge – Volksentsorgung”. In der Studiobühne der Universität Paderborn kam es zu einer kabarettistischen West-Ost-Begegnung. Zusammen mit den Magdeburger Kugelblitzen brachte man ein spezielles Vereinigungsprogramm auf die Bühne.
 
1993 bewegten sich Radau und Düring wieder auf literarischem Parkett. Joachim Ringelnatz hatte es ihnen angetan. In „Etwas schief ins Leben gebaut” turnte, sang, rezitierte Eckhard Radau, kam als besoffener Kuttel Daddeldu auf die Bühne und Bernd Düring natzte das Klavier, mal schräg, mal jazzig, mal verspielt.Nach 15 Jahren Kabarett in Paderborn wagten sich Eckhard Radau und Bernd Düring nun an ein neues Projekt: ein Kabarettprogramm über Paderborn, diebooklet „Paderborner Spitzen”. 1999 wurde es in der Kulturwerkstatt uraufgeführt und live mitgeschnitten, so dass 2000 die gleichnamige CD von Michael Vogdt produziert werden konnte.Mit dem Schlagzeuger Dieter Nowak stellte das Duo 2001 eine zweite Revue zur Kabarettgeschichte zusammen. Sie handelt vom Beginn und dem Ende der Weimarer Republik und heißt daher folgerichtig „Schall und Rauch” und „Wilde Bühne“. Neben den schon vorgestellten Autoren Tucholsky, Kästner und Ringelnatz kamen nun auch Werner Finck, Walter Mehring, Bert Brecht und andere Kabarett-Stars der 20er Jahre zu Wort. Mit dem Kleinprogramm „Wir sind alle Schooligans” drosch Eckhard Radau zum ersten Mal auf den Schulbetrieb ein, stellte mit dem Kabarettisten „Stani” die Kleinkunstreihe „Mehr als Schwarz – die Paderborner Nacht” auf die Beine.
   
 weinAus seinem geheimen Wirkungsfeld, dem Kochen, zelebrierte Eckhard Radau 2002 mit fachmännischer Hilfe von Bernd Düring und musikalischer Unterstützung durch Barny Bürger ein neues Kabarettmenü. Es sollte bislang das sinnlichste Programm des Kabarett Radau werden: die „Kantinen-Kantate – vom Kochen, vom Wein und der Liebe”.    
 
Weitere Programme ab 2013: “Dein ist mein ganzes Herz” und “Kazett und Kabarett”